Kunstraum Helmut Hirte, Bildhauer
 
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Kunstraum

Schüttel

 

 

„Schüttel“ aus den Time & Motion Studies
Claudia Larcher, Wien
07.05.2010
   

Larcher ist Schülerin des Objekt- und Installationskünstlers Erwin Wurm und hat Medienübergreifende Kunst studiert.
Im Kunstraum wurde ihr aktuelles Kunstwerk „Komondor“ (in Anlehnung an den gleichnamigen ungarischen Hirtenhund) gezeigt.
Die Arbeit ist Teil ihrer Bewegungsstudien, einer Werkreihe, die sie bereits im Jahr 2006 begann.
Das kinetische Objekt besteht aus zusammengenähten Wischmopps und beinhaltet einen Bewegungsmotor, der diese in ein langsames, nachvollziehbares Schütteln versetzt.
Claudia Larcher ist eine Künstlerin, die sich der Langsamkeit widmet und Bewegungen, die sonst vielleicht unbemerkt blieben, sichtbar und erfahrbar macht.
Zu dem Objekt führten sieben kleine Montagen (je 10 x 15 cm), für welche Tierillustrationen aus alten Lexika als Ausgangsmaterial gedient haben.
Diese hat sie bis zur Unkenntlichkeit zerstückelt und zu neuen Gebilden zusammengesetzt.
In dieser Kunstraum-Ausstellung zeigte Larcher einmal mehr freundliche Architekturen und Gebilde, die visuell und haptisch zugleich vertraut und fremd sind.

Kunstraum
   

Bildhauerzeichnungen
Franz Bernhard (*1934), Lothar Fischer (1933-2004), Leo Kornbrust (*1929), Michael Schoenholtz (*1937) und Werner Stötzer (*1931)
18.10.-29.11.2009

   
Ganz bewusst hat Hirte, als Auftakt zur Eröffnung seines neuen Kunstraumes, fünf bedeutende Bildhauerpersönlichkeiten aus dem Deutschland der Nachkriegszeit gewählt.
Also eine Künstlergeneration, deren Auseinandersetzung mit Körper, Raum und Zeit auch das Werk von Hirte und anderen seiner Generation bewusst oder unbewusst geprägt hat. Zugleich hat er das persönliche Gespräch mit Künstlern gesucht, die er schon immer mal gerne in ihren Ateliers/Werkstätten aufsuchen wollte, um vergrabene Zeichnungen gemeinsam wieder ans Licht zu holen.
Es wurden insgesamt 20 Zeichnungen von Franz Bernhard (*1934), Lothar Fischer (1933-2004), Leo Kornbrust (*1929), Michael Schoenholtz (*1937) und Werner Stötzer (*1931) gezeigt. Hirte erläutert, warum er gerade das Medium Zeichnung gewählt hat: „In der Zeichnung wird die Intention des Augenblicks offenbart und über den Prozess, den Augenblick festhalten zu wollen, ist der Künstler in der Lage seine Neugierde, seine Stimmungen und Gefühle direkt mitzuteilen.“ Dabei kann der schnelle Augenblick mit dem Bleistift, dem Kohlestift, dem Kugelschreiber oder dem Tuschepinsel eingefangen werden. Hirtes Auswahl fiel auf klassisch Figürliches, abstrakt Figurales, angedeutete Architekturen, strukturale Studien sowie Werkzeich-nungen aus den letzten 20 Jahren.


 
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